Die Begegnungsstätte

10 Jahre Begegnungsstätte Schötmar

Das älteste Haus Schötmars ist 425 Jahre alt

Die Lippische Landeszeitung berichtet darüber in ihrer Ausgabe vom 3. Sept.

Das älteste Haus Schötmars feiert 2013 sein 425. Jubiläum. Laut der alten Inschrift über dem  Torbogen Schloßstraße 29 hat Veldtscherer Johan Holman dieses Haus 1588 erbauen lassen.  Gleichzeitig feiert die Begegnungsstätte zu der das Haus heute gehört in diesem Jahr ihr 10 jähriges Bestehen. Der CVJM und die Jugendarbeit der Gemeinde, der Kinderschutzbund, das Frauenkulturcafe,  aber auch zahlreiche private Gäste haben die Räumlichkeiten in den letzten Jahren immer wieder mit Leben gefüllt.  Das Standesamt nutzt das älteste Haus Schötmars als Außenstelle und zahlreiche Brautpaare konnten auf diese Weise am Trauort Schötmar in ihre Ehe starten.

Am zweiten Sonntag im September ist traditionellerweise der Tag des Denkmals. Am 8.Sept. 2013 wurde darum das Jubiläum der Begegnungsstätte und das Jubiläum des ältesten Hauses von Schötmar mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Von 14 - 17 Uhr Uhr gab es Führungen und Aktionen im Park am Kirchplatz und in den beiden Häusern, die gemeinsam die Begegnungsstätte bilden.  Alle Nutzer und Kooperationspartner der Ev. ref. Kirchengemeinde Schötmar,  die seit 10 Jahren die Trägerschaft für die Begegnungsstätte übernommen hat, waren an der Gestaltung des Tages beteiligt. 

Aber auch das Nachbarhaus von 1591 (früher Schloßstr. 27) ist sehr sehenswert. Erst vor kurzem eröffnete dort im früheren "Haus Rulle" das ?Cafe am Kirchplatz? in dem donnerstags und freitags die Gastfreundlichkeit eines ehrenamtlichen Cafeteams erlebt  werden kann. Am Tag des Jubiläums wird das Cafeteam in seinen Caferäumen im Einsatz sein.  Wer das Cafe in der Begegnungsstätte an dem Nachmittag besucht, kann zugleich alle historischen Räume besichtigen, deren Geschichte vor Ort zu studieren sind.Beide Häuser sind durch einen modernen Glastunnel verbunden und bilden gemeinsam die Begegnungsstätte Schötmar, die für öffentliche und private Anlässe reserviert werden kann.  Seit 10 Jahren sind die Häuser vom Kirchplatz aus barrierefrei durch einen Park zugänglich. Die aktuelle Adresse der Begegnungsstätte lautet darum "Am Kirchplatz 1c". Früher war der Zugang nur von der heutigen Schloßstraße aus möglich.

Wie sehr sich auch dort die Verhältnisse geändert haben, sieht man an der Höhenlage der Straße. Bis 1813 konnte man von der früheren Chaussee mit dem Wagen in das älteste Haus Schötmar hineinfahren. Als vor genau 200 Jahren die Verbindungsstraße ausgebaut und damit zugleich auf ein niedrigeres Niveau abgesenkt wurde, musste der Zugang zum ältesten Haus über eine Treppenanlage ermöglicht werden. Der Höhenunterschied ist an der heutigen Schloßstraße noch gut zu erkennen, die ihren früheren Namen Lange Straße mit der Gemeindereform verloren hat, weil es auch in Bad Salzuflen eine Lange Straße gibt.

Thema vom Tag des Denkmals am 8. September Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?

Was ist wert, erhalten zu werden und weshalb? Das war die Frage am Tag des Denkmals am 8. September 2013. Was macht Denkmale unbequem und warum? In Bad Salzuflen wird diese Diskussion zur Zeit sehr intensiv geführt.
Was für Häuser insgesamt gilt, das gab es auch bei der Entstehung der Begegnungsstätte Schötmar vor über 10 Jahren zu bedenken. Bei fast jedem historischen Gebäude gibt es bei der Sanierung Überraschungen und nicht immer sind diese für den Bauherren angenehm. Bislang unbekannte schwere Schäden aber auch kostbare Entdeckungen ziehen  höhere Kosten oder Einschränkungen in der Umsetzung von baulichen Maßnahmen nach sich.  Auch bei der Renovierung der alten Häuser der heutigen Begegnungsstätte gab es solche  Funde. Das alte Traufgassenpflaster ist seither unter Glas zu sehen,   obwohl  man dort damals eigentlich eine Fußbodenheizung einbauen wollte. Auf die Freilegung alter Wandmalereien musste aus Kostengründen verzichtet  werden. Hinter zwei Plexiglasscheiben können Ausschnitte davon aber in der alten Ratsstube besichtigt werden. Einmalig in ganz Norddeutschland ist die  alte Einbaumwendeltreppe in der Kamindeele: Während der Bauphase  veranlasste sie die Denkmalpfleger in Münster zum Verzicht auf  die  Karnevalsfeier am Rosenmontag, weil sie stattdessen lieber einen Ausflug nach  Schötmar unternehmen wollten. Das Motto des Denkmalstages 2013 bietet also eine ideale Gelegenheit, die wirklich gelungene Lösung der Erhaltung der ältesten beiden Häuser Schötmars erneut der Öffentlichkeit zu präsentieren.  Durch die Sanierung des früheren Hauses der Färberei Knollmann und die Verbindung mit dem früheren Haus von Schuster Rulle wurde unter der Leitung von Architekt Gerhard Schröder so ein einzigartiges Ensemble geschaffen.

Der nächste Tag des Denkmals ist am 14. Sept. 2014 und das Thema lautet: Farbe.

Regelmäßige Nutzer und Kooperationspartner der Begegnungsstätte Schötmar

Als ständige Nutzer haben der Kinderschutzbund Bad Salzuflen und Frauenkulturkaffee der Stadt Bad Salzuflen ihr Domizil in der Begegnungsstätte gefunden. Für den CVJM Schötmar-Werl Aspe und die gemeinsame Jugendarbeit der ref. und luth. Kirchengemeinden Schötmar wurde die Jugendetage eingerichtet, die sich im 1.Stockwerk des ältesten Hauses von Schötmar befindet und unabhängig von den anderen Räumen durch einen separaten Eingang zugänglich ist.

Im kleineren Haus der Begegnungsstätte gibt es hinter und über der Küche das "Cafe am Kirchplatz", das von Ehrenamtlichen an jedem Donnerstag und Freitag von 13.30-17.30 Uhr geöffnet ist.

Die großen Räumlichkeiten werden für öffentliche und kirchliche Veranstaltungen genutzt, aber immer wieder gern auch Institutionen und Privatleuten zur Verfügung gestellt. Die Vermittlung der Räume läuft über die Küster:
(Tel 05222 85166)

Tagen, Heiraten und Feiern in Schötmar

Seminare, Geburtstage und Hochzeiten im historischen Ambiente der Begegnungsstätte Schötmar

Die ref. Kirchengemeinde stellt seit einiger Zeit ihre Räume auch für Tagungen und für private Feiern zur Verfügung. Sowohl die Gemeindehäuser, wie vor allem auch die  denkmalgeschützte Begegnungsstätte kommen dafür infrage. Manches Ehejubiläum, mancher Geburtstag und manche Konfirmation konnten schon stattfinden.

Standesamtliche Trauungen im ältesten Haus Schötmar

Im ältesten Haus Schötmars, in der historischen Begegnungsstätte können seit 2007 sogar standesamtliche Trauungen durchgeführt werden. Anmeldungen für die standesamtliche Trauuungen sind nur über das Standesamt möglich.
Bei guter Terminierung und Absprache mit den Pfarrern ist auch eine sich anschließende kirchliche Trauung in der Kilianskirche, der größten Kirche Lippes, denkbar.

Die Anfragen nach konkreten Terminen und Kosten sind für die Begegnungsstätte (max 50 Pers), das Gemeindehaus am Kirchplatz (max 80 Pers) und in Holzhausen-Heerserheide (max 30 Pers) über das Telefon und den Anrufbeantworter an die Küster (Tel 85166) ) zu richten. Für die anderen Gemeindehäuser an der Bertastraße und am Ziegelhofe sind die jeweiligen Pfarrer direkt anzusprechen.

Wer die Adresse der Kilianskirche (Am Kirchplatz 1a) auf einer Internetkarte sucht, sucht meist vergebens, Erst dank der ehrenamtlichen Initiative der "Mapper" von Open Street Map gibt es jetzt eine exakte Karte vom Innenstadtkern Schötmars rund um die Kilianskirche. In den meisten gedruckten Stadtplänen, die dann auch zur Grundlage der Navigatorgeräte wurden, mußte die Begastraße 10 als Adresse angegeben werden, um die Einfahrt zum Kirchplatz nicht zu verpassen. (Kartenvergleich) Dank OSM sind jetzt auch die Begegnungsstätte (Am Kirchplatz 1c) und das Gemeindehaus (Am Kirchplatz 1b) auffindbar.

Direkt vor der Grundschule gibt es im nördlichen Bereich des Kirchplatzes Parkplätze außerhalb der Zeitparkzone, die ausschließlich den Besuchern der kirchlichen Gebäude am Kirchplatz vorbehalten sind.

 

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