Rückblick auf Artikel über Schötmar und die Kirchen in Schötmar
Melanie Heidemann
Lippe aktuell berichtet in der Samstagsausgabe vom 14. April 2007:Kinderbibelwoche der evangelischen Gemeinden Schötmar und Sylbach
Afrikanische Rhythmen in der KircheSchötmar (mh). Da bebt die evangelisch-lutherische Trinitatiskirche: 90 Kinder trommeln mit den Händen auf den Bänken herum, singen laut ein fröhliches Lied, einige tanzen dazu. Das Temperament Afrikas hat Einzug gehalten. »Karibuni - einmal nach Jerusalem und zurück« heißt das Motto der Kinderbibelwoche der beiden evangelischen Kirchengemeinden in Schötmar. Am morgigen Sonntag findet in der Kilianskirche der Abschlussgottesdienst statt.
Bei der Kinderbibelwoche dreht sich alles um Juma, einen Mann aus einem afrikanischen Dorf, der nach Jerusalm reist und dort das Christentum kennenlernt. »Juma ist ein Begleiter des Äthiopischen Finanzministers, der laut der Apostelgeschichte in Jerusalem auf Philippus trifft und Christ wird«, erklärt Pfarrer Matthias Schmidt. Jeden Morgen spielen einige Helfer den Kindern einen Teil der Geschichte vor. »Dafür habe sie seit Februar geprobt«, sagt Jugenddiakon Axel Schwarze. Die Kinder erfahren auch etwas über Afrika, zum Beispiel durch die sogenannte »Tansania-Kiste«, die sich die Veranstalter in Bethel ausgeliehen haben: »Darin finden sich typische Sachen aus diesem Land. Es zeigt auch, wie erfinderisch die Menschen dort sind: Es gibt etwa Schuhe aus Autoreifen oder Spielzeug aus Dosen - Dinge, die sich viele Menschen nicht kaufen können, sondern selber machen müssen«, so Pastor Schmidt.
Nach der gemeinsamen Begrüßung am Morgen werden die Kinder in Gruppen aufgeteilt. Da wird gespielt, gebastelt, gesungen und erzählt. Zwischendurch gibt es ein leckers Frühstück. Die Kirchengemeinden sammeln die ganze Woche über Sachspenden wie Kleidung oder Spielzeug für die Aktion »Agape«. Damit soll der Diakonie in Rumänien geholfen werden. Der Familiengottesdienst am morgigen Sonntag, 15. April, um 10 Uhr in der Kilianskirche, bildet den Höhepunkt der Kinderbibelwoche. Hier werden unter anderem die »Trommelkinder« des Trommelkurses der Gemeinde am Kirchplatz zum ersten Mal ihr Können zeigen. Als Gast wird Pfarrer Jean Mutombo begrüßt. Dieser stammt ursprünglich aus der Republik Kongo, ist aber seit vier Jahren für die »Vereinigte evangelische Mission« (VeM) in Bethel tätig.Christi Leiden am Bahnhof Schötmar und im ZOB Salzuflen
"Stationen" -Ökumenischer Kreuzweg der Jugend 2007 an ungewöhnlichen Orten
Der "Keller der Welt", das Alltagsleben in U-Bahn-Haltestellen, bildete die Kulisse des diesjährigen Ökumenischen Kreuzweges der Jugend. "Stationen" lautete deshalb das Motto des Jugendkreuzwegs der in Bad Salzuflen und Schötmar begangen wurde. Die Meditationsplakate boten ungewöhnliche Darstellungen des Leidensweges Jesu Christi:Wo sonst Werbung und Information dominierten, luden abstrakte Kreuzwegbilder zum Nachdenken ein. Der Künstler Bernd Zimmer hatte bereits im Frühjahr 2006 mehrfarbige Holzschnitte in Leuchtkästen von Berliner U-Bahnhöfen ausgestellt. Acht dieser Motive bildeten jetzt die Grundlage des Ökumenischen Kreuzweges für die Jugend.
Die Fotomontagen symbolisierten die Aktualität der Leidensgeschichte Jesu Christi "Da spielt sich nichts in einem verschwiegenen Herrgottswinkel ab, sondern das alles gehört mitten hinein ins pulsierende Leben junger Menschen“, meinte Mike Corsa, der Generalsekretär der aej, die die bundesweite Aktion kooerdinierte
Auch bei diesjährigen Aktion der evangelischen und katholischen Gemeinden Bad Salzuflens und Schötmars war manches anders als in den letzten Jahren: Die knapp 50 Kreuzwegwanderer besuchten zwischen der Startkirche St. Kilian in Schötmar und der Liebfrauenkirche in Salzuflen keine weiteren Kirchen, sondern sammelten sich an solch öffentlichen STATIONEN, wie sie auf den Meditationsplakaten abgebildet waren. Die Jugendlichen aus den unterschiedlichen Kirchengemeinden lasen vorbereitete Meditationstexte am Bahnhof in Schötmar, auf dem Marktplatz Schötmar, vor dem HIT-Markt an der Schloßstr. und in der Eingangspforte des Rathauses. Weitere STATIONEN waren dann nach vor dem Seniorenheim Buchenhof, auf dem Friedhof neben der Rudolf-Brandesallee, im ZOB und an den Bushaltestationen vor dem alten Rathaus. Zum Abschluß stärkten sich alle Teilnehmer im kath. Pfarrheim an der Liebfrauenkirche
Der Ökumenische Kreuzweg der Jugend ist eine gemeinsame Aktion der Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej), des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj). Er wird seit 1958 in der Bundesrepublik Deutschland und in der ehemaligen DDR von katholischen und evangelischen Christinnen und Christen gebetet. Im vergangenen Jahr haben rund 30.000 Gläubige in über 6.000 Gemeinden daran teilgenommen. Die Initiative findet wachsende Beachtung in den Niederlanden, Österreich, dem deutschsprachigen Teil von Luxemburg, Belgien und in der Schweiz.
Sieben Persönlichkeiten aus Schötmars Geschichte
14. März 2007 (MS) „Sieben Persönlichkeiten aus Schötmars Geschichte" standen in Fortsetzung der historischen Reihe über Schötmar am 14. März auf dem Programm des Vortrages, den Dr. Stefan Wiesekopsieker vor 120 interessierten Zuhörern in der ref. Kilianskirche hielt. Neben Gustav Beckmann, dem ersten Bürgermeister der 1921 gebildeten Stadt Schötmar, und dem langjährigen Pastor und Heimatforscher Wilhelm Butterweck wurden fünf weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus unterschiedlichen Berufsgruppen der letzten 100 Jahre dargestellt. Dr. Stefan Wiesekopsieker illustrierte seinen interessanten Vortrag mit Fotos und Bildern, die auch einen Einblick in Leben und Wirken des renommierten Kunstmalers Richard Sprick oder des engagierten Schulleiters und Vogelkundlers Gustav Wolff boten. Neben Dr. Wilhelm Vehrling, der für die Ärzte der Stadt stand, wurde auch seine Tochter Anna Liese Vehrling vorgestellt, die viele Jahre im ersten Kindergarten der Stadt an der Neuen Straße tätig war. Einige der Anwesenden waren bei ihr noch in die ehemalige "Kleinkinderbewahranstalt" gegangen. Für die Architekten und Baumeister stand Fritz Seiff, dessen Familie aus Schötmar stammte und der die Entwürfe so bedeutender Gebäude wie z.B.das Salzufler Kurhaus schuf. Eine interessante Querbeziehung trat am Rande zu Tage: Als Bauherr des Vehrling'schen Hauses an der früheren Gartenstraße wurde Maurermeister Simon August Brinkmann benannt, der die Maurerarbeiten an der 1854 vollendeten Kilianskirche ausgeführt hatte und 1879 seinen Baubetrieb an Fritz Grefe übergab, dessen Nachkommen das Geschäft bis in die Gegenwart betrieben.
Der Heimat und Verschönerungsverein setzt die Vortragsreihe in Verbindnung mit der ref. Kirchengemeinde am Mittwoch, den 13. Juni fort, wenn Stadtarchivar Franz Meyer am Kirchplatz über die zahlreichen Veröffentlichungen über Schötmar referieren und Leseproben daraus geben wird. Darüberhinaus gibt es vorher schon am Vorabend des Europatages einen weiteren Blick auf die europäische Geschichte der letzten 100 Jahre, wenn die Kirchengemeinde in Verbindung mit dem chrlstlichen Bücherverein am Dienstag, den 8. Mai eine Lesung aus dem Buch des Niederländers Geert Mack über "Das Jahrhundert meines Vaters" veranstalten wird. Am Freitag drauf, am 11. Mai reist die Gemeinde im Rahmen einer Tagesfahrt auf den Spuren Wilhelm Butterwecks nach Lippstadt und Lipperode. Anmeldungen nimmt das ref. Gemeindeamt (81446) entgegen.
LZ am 14.03.2007: Das reiche Erbe eines Mutigen CVJM feierte 400. Geburtstag Gerhardts
Bad Salzuflen-Schötmar (ps). "Meinem einzigen Sohn hinterlasse ich an irdischen Gütern wenig", schrieb der berühmte Verfasser christlicher Lieder und Gedichte, Paul Gerhardt, kurz vor seinem Tod. Aber irdische Güter sind nun mal nicht alles: "Uns Christen hinterlässt Paul Gerhardt ein reiches Erbe", stellte Pastor Matthias Schmidt fest. Er referierte exakt am 400. Geburtstag des Dichters über dessen Leben und Werk vor den interessierten Mitgliedern CVJM-Montagskreises in der Begegnungsstätte in Schötmar. Paul Gerhardt verfasste 139 Lieder und Gedichte, meist mit mannigfaltigen Strophen. "26 seiner Lieder sind in unserem Gesangbuch", weiß der Pastor. Paul Gerhardt lebte zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges und muss wohl, dank seines festen Glaubens, ein unerschütterlicher Optimist gewesen sein. Wie sonst ist es zu erklären, dass er angesichts verwüsteter und entvölkerter Landstriche das bekannte Kirchenlied "Geh`aus mein Herz und suche Freud`" textete ? Der Dichter hatte schon in früher Jugend schwere Schicksalsschläge einzustecken: Seine Mutter verlor er, als er 12 Jahre alt war, und seinen Vater zwei Jahre später. Es folgten eine, sicher nicht nur aus heutiger Sicht, knüppelharte Erziehung im Internat und das Studium. Seine Brötchen verdiente sich der kreative Theologe derweil als Hauslehrer. Erst mit 44 Jahren erhielt er die erste Pfarrstelle und heiratete mit 48 Jahren. Doch auch hier schlug das Schicksal zu: Von fünf Kindern überlebte nur ein Sohn den Dichter. "Sehr ergreifende Kindertotenlieder" habe Paul Gerhardt gedichtet, berichtete Pastor Schmidt. Nicht nur eine große Kreativität, sondern auch ein gewisses Querulantentum und Sturheit zeichneten Gerhardt aus: So legte er sich in Zeiten des Absolutismus mit dem Kurfürsten an, was ihm eine zweijährige Amtsenthebung bescherte. Seine Energie muss groß gewesen sein, bis zu dem Zeitpunkt, als seine Frau starb. Von da an gab es keine Gedichte und Lieder mehr. (LZ-Artikel am 14. März 2007 von Petra Stille )
Sie führen keine Kriege Frauen aus 50 Nationalitäten trafen sich
Bad Salzuflen-Schötmar (gr). Rote Rosen als Symbol für die Anerkennung von Arbeit gab es am Samstagnachmittag in der Begegnungsstätte Schötmar zur Feier des Internationalen Frauentages. Knapp 50 Frauen verschiedener Nationalitäten hatten sich hier zum gemütlichen Beisammensein eingefunden. Foto: Behrens
Zu Gast war der Verein "Ceni - Kurdisches Frauenbüro für Frieden" aus Düsseldorf. Die Gleichstellungsbeauftragte Annette Kindler-Lurz und Koyun Nazlin begrüßten die Gäste. Kindler-Lurz sagte in ihrer Ansprache, sie hoffe auf weitere Begegnungen, der Ort und die Bereitschaft seien vorhanden. Frauen seien in der Lage, den Frieden zu bewahren und die nachfolgenden Generationen ebenfalls dazu anzuleiten. "Frauen führen keine Kriege", so die Gleichstellungsbeauftragte. "Wir hoffen mit solchen Begegnungen etwas für den Frieden tun zu können. Unser Verein setzt sich für den Frieden und gegen Kriegsvergewaltigungen ein so gut er kann", ergänzte Koyun Nazlin. Gudrun Mormann vom Frauenkulturcafé verlas das Gedicht "Liebeserklärung an den Tanz".Die Gäste kamen miteinander ins Gespräch und genossen das reichhaltige Büfett mit internationalen Spezialitäten. Die Stimmung steigerte sich noch als die Bielefelder Frauengruppe Avasin ("Blaues Wasser") kurdische Tänze mit einem Live-Trommler vorführte und anschließend zu gemeinsamen Kreistänzen einlud. Viele der Gäste waren mutig und wagten sich mit auf die Bühne.6. MÄRZ 2007 Holocaustüberlebende in Schötmar: „Wir leben trotzdem“
Literaturabend „Vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Künstlerin für den Frieden“ –
Ester Bejarano las aus ihrer Autobiographie
(AG) 41948, diese fünf Ziffern wurden der 18jährigen Jüdin in Auschwitz in den Arm geritzt. Von da an war sie nicht mehr eine junge Frau namens Esther Loewy, sondern nur noch eine Nummer. 41948, diese Nummer hat sich damals genauso unauslöschlich in ihre Haut gebrannt, wie die Erinnerungen an die Hölle von Auschwitz in ihr Herz. Im Rahmen ihres Kuraufenthalts war die heutige Hamburgerin in die Begegnungsstätte Schötmar eingeladen. Alle 60 Stühle waren besetzt. Die Mitbegründerin und Vorsitzende des Auschwitz Komitees, die Musikerin und unermüdliche Zeitzeugin der NS-Verbrechen legte an dem Abend Auszüge aus dem Erfahrungsschatz ihres 82jährigen Lebens vor, die sie in der Autobiographie „Wir leben trotzdem“ veröffentlicht hatte. Die Lesung und das Gespräch mit Esther Bejarano fand am Dienstag, dem 06.03.07 um 19.30 Uhr in der Begegnungsstätte Schötmar statt. Esther Bejarano, die Tochter einer jüdischen Familie aus Saarbrücken, überlebte das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, weil es ihr gelang, als Akkordeonspielerin dem Mädchenorchester von Auschwitz“ zugeordnet zu werden. Ihre Eltern und ihre Schwester wurden Opfer des Holocaust. Esther Bejarano überlebte nicht nur Auschwitz sondern anschließend auch das Konzentrationslager Ravensbrück und den Todesmarsch. Nach der Befreiung nach Palästina ausgewandert, kehrte sie 1960 nach Deutschland zurück, in ihre Heimat und die Heimat der Mörder ihrer Familie. Viele Jahre später begann sie, ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Bis heute engagiert sie sich gegen Rassismus und Anitsemitismus. Der Leseabend mit Esther Bejarano, die in Bad Salzuflen zur Kur weilte, wurde von Pfr. Andreas Gronemeier moderiert, der auch aus der Biographie Ester Bejaranos berichtete. Nach dem Vortrag überreichte Bürgermeister Wolfgang Honsdorf dem Gast den Wappenteller der Stadt Bad Salzuflen. Die Schülerin Carolin Sachs hatte mit drei Violinstücken für die musikalische Umrahmung gesorgt. Bei einem Stehempfang im Anschluß an die Veranstaltung ermutigten Mitglieder des Büchervereins zum Gespräch der Gäste untereinander und mit der Auschwitzüberlebenden was intensiv wahrgenommen wurde.
Veranstalter des Abends waren der - Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945, der Bad Salzufler Ratschlag gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus, der Christliche Bücherverein Schötmar udn die Ev.-ref. Kirchengemeinde Schötmar
LZ am 13. Juli 2004: Karibik in der Kilianskirche - Begeisterndes Konzert mit Judy Bailey
Bad Salzuflen-Schötmar (beo). Ein mitreißender musikalischer Abschluss der Feiern zum 150-jährigen Bestehen der Weihe der evangelisch-reformierten Kilianskirche war das Live-Konzert mit Judy Bailey, der populären Interpretin christlicher Rockmusik.Ganz nah beim Publikum:Judy Bailey begeisterte mit ihrer spontanen Art und ließ auch Besucher ans Mikrofon.(Foto: Ostersiek) "Karibisches Feeling und gute christliche Musik" hatte Pfarrer Andreas Gronemeier in seiner kurzen Eröffnungsansprache angekündigt, und die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer kamen in jeder Hinsicht auf ihre Kosten. Ohne Pause und mit ihrem unbändigen Temperament rissen Judy Bailey und ihre ausgezeichnete sechsköpfige Band das Publikum von Anfang an zwei Stunden lang buchstäblich von den Sitzen. Mitmachnummern, Tanzeinlagen und virtuose Instrumentalsoli wechselten einander in rascher Folge ab und zogen immer wieder den Beifall des begeisterten Publikums nach sich. Mit ihrer sympathischen Moderation und ihrer Ausstrahlungskraft hatte die stimmgewaltige Sängerin schnell den Kontakt zum Publikum hergestellt, so dass die christliche Botschaft des gesamten Auftritts ebenso rückhaltlos und glaubwürdig "herüberkam" wie der musikalische "Kern". Ohne die Leistung der anderen Bandmitglieder geringer zu achten: Die größte Aufmerksamkeit gebührte neben Judy Bailey dem Schlagzeuger Daniel Jakobi bei seinem Caion-Auftritt und dem Sänger Delroy Hutchinson beim Solo und zu einfühlsamer Keyboardbegleitung vorgetragenen "Amazing Grace". Mit zwei Zugaben bedankten sich "Judy Bailey und Band" für den enthusiastischen Schlussapplaus.
(LZ Artikel vom 13. Juli von Bernard Ostersiek)(überarbeitet und ergänzt am 1. November 2002):
Sven Koch schreibt in der Lipp. Landeszeitung über die Falkenkästen, die von Mitarbeitern des Umweltzentrums Ende Oktober im Kirchturm der Kilianskirche installiert wurden: http://www.lz-online.de/news/lokal/sa/LZ_20021031_2539737.html
(überarbeitet und ergänzt am 10.Sept. 2002):
Reiner Toppmöller vom "Salzufler Stadtgefllüster" schreibt im September über den Besuch auf dem Kirchturm und den Tag der offenen Türen am Schötmaraner Kirchplatz:
Schötmar(rto). Rechtzeitig zum Ende der Sommerferien wurde der erste Teil der Sanierungsmaßnahmen an der reformierten Kilianskirche Schötmar abgeschlossen. Bevor die Arbeitsbühne abgebaut wurde, hatten wir Gelegenheit mit dem Vorsitzenden des Kirchenvorstandes, Pastor Matthias Schmidt, der Architektin Manuela Kramp und weiteren Vertretern der Kirchengemeinde zu einem Pressegespräch in luftige Höhe zu fahren. Bei gutem Wetter ließen sich so ein paar gute Fotos von Schötmar machen. Anschließend erläuterte Pastor Schmidt und die Architektin den aktuellen Stand der Baumaßnahmen.
Ortstermin in 34 Meter Höhe, Mit dem Lastenaufzug ging es bis rauf zu den Turmglocken. Dort wurde die Presse über die bereits erledigten Sanierungsmaßnahmen an der Kirche informiert. V.l.n.r.: Manuela Kramp, Architektin, Pastor Markus Hohnermeier, Pastor Matthias Schmidt und Ernst Schlewing vom Bauausschuss der Kirchenvorstandes.Im Rahmen der bundesweiten Veranstaltung Tag des offenen Denkmals, war am Sonntag, den 8. September 2002 auch die ref. Kilianskirche Schötmar geöffnet. Um 14 Uhr und um 16 Uhr gabt es jeweils eine Führung durch das Gebäude mit Erläuterung der bisher abgeschlossenen und zukünftig noch zu erwartenden Baumaßnahmen. Insgesamt 120 Besucher erkletterten an dem Tag den Turm des Denkmals.
Eine Ära geht zu Ende
Dorothea Fette übergibt ihre Arbeit in die Hände der Nachfolgerin
Kinder gehören für sie zum Leben, wie das tägliche Brot. Dorothea Fette vor ihrer Wirkungsstätte am alten Speicherhaus zusammen mit der kleinen Anna-Friederike. Auch ihre Mama wurde von der Geburtsvorbereiterin betreut.
Salzuflen (rto). Hunderte, nein sogar Tausende von Vätern und Müttern kennen sie, Dorothea Fette. Die Geburtsvorbereitungs-Kurse der ev. Familienbildung auf Nackes Hof sind doch mittlerweile ein Muss für alle werdenden Eltern. Immer umsorgte Dorothea Fette in den letzten Jahren dabei die schwangeren Frauen mit viel Fürsorge. So sind es dann doch irgendwie auch alle ihre Kinder, die so im Laufe der Jahre das Licht der Welt erblickten. Um genau zu sein, nach Rechnung der gelernten Krankengymnastik- und Geburtsvorbereiterin, sind es so um die 18000 Frauen gewesen, die im Laufe der vergangenen 33 Jahre bei ihr waren. Angefangen hatte alles einmal im Paul-Schneider-Haus in Knetterheide. 15 Jahre war dann die Aula der Grundschule an der Ahornstraße Treffpunkt für die Vorbereitung und seit sechs Jahren das alte Speicherhaus auf dem Hof Nacke in Ehrsen. Vier bis fünf Stunden, an zwei Tagen in der Woche, war sie für ihre Mütter da. Viele kamen öfter, einige sogar bis zu fünf Mal, erzählt sie voller Stolz.